Pfingstwochenende 2011

Unterwegs zwischen Zion, Nazareth und Emmaus oder:
Das gemeinsame Pfingstwochenende der mittleren Generation im Diakonissenhaus Zion Aue vom 10. - 13.06.2011

Mit Anreise am Freitagabend standen wir in dem weitläufigen Park des Diakonissenhaus und vor zwei Herausforderungen:
1.Wir mussten lernen, uns zwischen den mit biblischen Ortsnamen betitelten Bauten (s.o.) zurechtzufinden und uns auch im verwinkelten Hauptgebäude nicht mehr zu verirren.
2.Wir wollten zur Ruhe kommen und den Alltag zurücklassen.Bild "Pfsten201102.jpg" Spätestens bis Sonntag Abend hatte das dann wohl jeder geschafft. Folgendes hat sich auf dem Weg dahin zugetragen:

Es gab gute geistliche Nahrung. Gestartet ist Prediger Lutz Behrens mit einer Bibelarbeit über Epheser 5, 20-33, und "die Bedeutung des einen Leibes für unser Verständnis von Ehe, Partnerschaft und Gemeinde". Provokant und einprägsam hat er das gemacht. Ich wette, jeder erwachsene Teilnehmer der Freizeit kann ohne Vorbereitungszeit ein paar Sätze zum Stichwort Vollenderin referieren (= Testaufruf:-)
Gute leibliche Nahrung von Grillwurst bis Tafelspitz gab es übrigens auch...
Am Samstag Abend hielt das Ehepaar Behrens dann einen kurzweiligen Vortrag zum Thema Kommunikation in der Ehe unter dem Motto "Ich kann nicht verstehen was du nicht sagst." Oder: Was Männer bzw. Frauen wollen. Spätestens während der angeregten Diskussionsrunden wurde klar, das dabei jede Müdigkeit verflogen war und fast jeder über den einen oder anderen Punkt zum Nachdenken gekommen war.
Unsere 20 Kinder waren an allen drei Vormittagen bei Schwester Anneliese und Margret Behrens in besten Händen.Bild "Pfsten201103.jpg" Einmal erzählten sie den Kindern über die Mission in Japan. Sie trafen auf Vorkenntnisse: "Ich kenne Japan auch. Die haben dort Kernkraft" (Elias, 4 J.). Aber nicht nur ihr Japan-Bild konnten die Kinder erweitern, sondern sie haben auch biblische Geschichten gehört und von Schwester Anneliese ein tolles Lieder-Potpourrie gelernt, das bei "Alle meine Entchen" beginnt und wieder dahin zurückkehrt, nachdem es Streifzüge durch Verse diverser Kinderlieder macht (auch das ist ein Testaufruf, aber ohne 100% Erfolgsgarantie:-).

Weil das schöne Wetter lockte, haben wir auch zwei Ausflüge gemacht.
Am Samstag zum Zoo der Minis (= Tierpark) mit hoher Weiterempfehlungrate.
Am Pfingstsonntag wanderten wir dann am Floßgraben entlang zum Kurpark Bad Schlema - auch mit hoher Weiterempfehlungsrate, wobei das ist bei dieser Wanderung in Anbetracht der unzähligen weiteren Ausflügler die wir dort trafen wohl nicht notwendig ist.
Wer glaubt, die Kinder hätten das Tempo irgendwann in Richtung eines Spazierschrittes verlangsamt, irrt, denn die lieben Kleinen wussten, das am Ziel der Wanderung ein großer Abenteuerspielplatz wartete.Bild "Pfsten201101.jpg" Die lieben Großen ließen sich mitziehen. Weil sie hatten munkeln hören, es gäbe Kaffee und Kuchen. Schließlich ließen wir uns zu einem gemütlichen Picknick auf der Wiese Bild "Pfsten04.jpg"neben dem Spielplatz nieder, und während die Großen noch saßen und aßen, war Max schon von vielen kleinen Händen unter dem Kiesboden des Spielplatzes "verschwunden worden". Aber auch ansonsten hatten die Kinder viel Spaß:-).

"Die Frauen mit den komischen Hüten sind zwar schon bissel alt, aber fröhlich und freundlich." Das hat eines der Kinder als Resümee gesagt, und wir Erwachsenen stimmen zu - außer der Sache mit den Hüten vielleicht. Bild "Pfsten05.jpg"Wir haben uns im "Zion" sehr wohlgefühlt. Es war ein rundum gelungenes Wochenende mit vielen guten Begegnungen und geistlichem Input.
Danke an Jens und Edith Findeisen für alle Planung und die Organisation während dieser schönen Tage.
Als nächste Termine stehen Silvester 2012 in der Hüttstattmühle und Pfingsten 2014 in Reudnitz fest. Wir laden auch neue Gesichter dazu ein, einmal (oder auch immer wieder) bei dieser Kurzfreizeit reinzuschnuppern.  

N. Gerhardt